MINT-Kultur und Gender (TP1)

Bild zur Weiterbildung "MINT und Gender" vom 7. November 2017

MINT und Gender

Weiterbildung für Gymnasiallehrpersonen des Kantons Luzern

Im Rahmen der kantonalen MINT-Strategie findet am Dienstag, 7. November 2017 an der Kantonsschule Alpenquai Luzern eine Weiterbildung für Gymnasiallehrpersonen zum Thema MINT und Gender statt.

Die Weiterbildung MINT und Gender ist für alle Gymnasiallehrpersonen des Kantons Luzern, welche die Fächer Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Naturlehre, Natur und Technik und Physik unterrichten, verbindlich. Ziel der Weiterbildung ist, die Teilnehmenden bezüglich des Gender-Aspektes im MINT-Unterricht zu sensibilisieren, ihnen konkrete Ideen für gendergerechte Unterrichtseinheiten zu vermitteln und die entsprechenden Unterrichtsmaterialien zugänglich zu machen. Dies soll dazu beitragen, den Anteil von Schülerinnen in MINT-Schwerpunktfächern und MINT-Studiengängen zu erhöhen. Konkret werden in Referaten, Ateliers und im Austausch zwischen den Lehrpersonen folgende Fragen diskutiert:

  • Was bedeutet „Gender“ und wie kann „Gendergerechtigkeit“ zu erfolgreichem/gelingendem MINT-Unterricht beitragen?
  • Welchen Rollenbildern unterliege ich persönlich und wie beeinflussen diese meinen Unterricht?
  • Wie kann ich meinen Unterricht so gestalten, dass er das Potenzial von Mädchen und Jungen gleichermassen ausschöpft?
  • Welche Methoden, Konzepte, Ideen und Materialien verhelfen zu einem gendergerechten Unterricht?

 

Detailprogramm für die Weiterbildung MINT und Gender
Die Anmeldung ist vom 1. bis 30. September 2017 vorzunehmen.
Anmeldung

 

Die Weiterbildung MINT und Gender wurde unter der Leitung der Dienststelle Gymnasialbildung von einer Projektgruppe konzipiert, bestehend aus allen kantonalen MINT-Fachschaftsvorständen, weiteren MINT-Lehrpersonen, einem Schulleitungsmitglied, Vertreterinnen der PH Luzern und einer Vertreterin des Bereiches Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Luzern.

Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG hat für diese Projektmassnahme Mittel in Höhe von 63.500 Franken bewilligt.
Ein Projekthinweis ist auf Fachkräfte Schweiz aufgeführt. So kann die Weiterbildung MINT und Gender trotz der gegenwärtigen finanziellen Situation des Kantons Luzern durchgeführt werden.


MINT-Beauftragte an den Gymnasien

Jedes kantonale Gymnasium ernennt auf Schulleitungsebene eine MINT-verantwortliche Person, die über Art, Wirkungskraft und Erfolg der beschlossenen kantonalen Angebote und Massnahmen wacht, sie koordiniert und nach aussen und innen vertritt. Diese Person ist, mit der Schulleitung und den MINT-Fachschaften, für die Weiterentwicklung und Vertiefung von MINT-Aktivitäten an der eigenen Schule verantwortlich. Dabei wirkt sie auch als Bindeglied zwischen den MINT-Fachschaften und der kantonalen Projektleitung. Durch eine MINT-verantwortliche Person wird die Stellung der MINT-Fächer an den Schulen gestärkt.

Kantonsschule Alpenquai:
Gabrijela Pejic, Prorektorin
Kantonsschule Schüpfheim:
Heinrich Felder, Rektor

Kantonsschule Beromünster:
Marco Stössel, Rektor

Kantonsschule Seetal:
Günther Hünerfauth, Prorektor

Kantonsschule Musegg:
Lea Büchler, Prorektorin

Kantonsschule Sursee: 
Beat Schindler, Prorektor

Kantonsschule Reussbühl:
Luigi Brovelli, Prorektor

Kantonsschule Willisau:
Monika Bezler, Prorektorin



MINT-Botschafterinnen und Botschafter aus Wirtschaft und Lehre

Doktorierende, Dozierende und berufstätige Personen aus der MINT-Forschungs- und Arbeitswelt besuchen eine Klasse im regulären Fachunterricht (Fokus 11./12. Schuljahr). Sie visualisieren ein MINT-Thema, stellen den Bezug vom Unterricht zur Praxis her und transportieren ihre Begeisterung für MINT. Zu den MINT-Botschafter/innen zählen Deutschschweizer Universitäten, das Wasserforschungsinstitut der ETHZ, die Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA), kantonale Dienststellen aus dem Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement, das Naturmuseum Luzern und die Unternehmen Schindler und Roche Diagnostics.

Informationsblatt MINT-Botschafterinnnen und -Botschafter


MINT-Berufspraktika während der Gymnasialzeit

Die Dienststelle Gymnasialbildung baut einen Pool an Praktikumsplätzen in Zentralschweizer MINT-Unternehmen für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf. Aktuell stellen sechs Betriebe Praktikumsplätze zur Verfügung. Nähere Informationen erteilen die Verantwortlichen vor Ort:

Kantonsschule Alpenquai:
Markus T. Schmid, Prorektor
Kantonsschule Schüpfheim:
Heinrich Felder, Rektor
Kantonsschule Beromünster:
Marco Stössel, Rektor
Kantonsschule Seetal:
Günther Hünerfauth, Prorektor

Kantonsschule Musegg:
Lea Büchler, Prorektorin

Kantonsschule Sursee:
Rolf Wirth, Prorektor

Kantonsschule Reussbühl:
Luigi Brovelli, Prorektor

Kantonsschule Willisau:
Monika Bezler, Prorektorin
    

 

Flyer MINT-Praktika

Anmeldeformular für Unternehmen


MINT-Netzwerk für Maturandinnen

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gabrijela Pejic (Prorektorin Alpenquai) und bestehend aus Stefan Graber (Prorektor Alpenquai), Patrick Müller (Lehrperson Musegg), Maria Pilotto (Fachstelle Gesellschaftsfragen) und Rudi Pletzer (Lehrperson Alpenquai und Reussbühl) erarbeiten gegenwärtig ein Detailkonzept für das Frauen Netzwerk MINT Fest steht bereits: Angesprochen werden Schülerinnen der 1. bis 6. Klassen, welche mit Studentinnen (ehemalige Schülerinnen), Lehrerinnen und Expertinnen aus der MINT-Berufswelt vernetzt werden. Dabei treten die verschiedenen Teilnehmergruppen an Informationsveranstaltungen, an einem Speed Dating Anlass wie auch an Exkursionen miteinander in Kontakt und pflegen den Austausch. Die Massnahme startet als Pilot auf das Schuljahr 2016/17 an den Kantonsschulen Alpenquai und Musegg.


LINK-Sammlung Fördergremien

Eine LINK-Sammlung soll der Öffentlichkeit allgemein und Lehrpersonen und Lernenden spezifisch den Zugang zu MINT-Initiativen, Veranstaltungen, Forschungsergebnissen und Trends, Weiterbildungsangeboten, Wettbewerben und Unterrichtsmaterialien gewähren und so die Informationsbeschaffung zu MINT-Themen erleichtern. Diese wird im Laufe des Schuljahres 2016/2017 aufgeschaltet.