Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern im Kanton Luzern ist in der Verordnung SRL Nr. 497  gesetzlich geregelt.

Darin heisst es, dass es zum Auftrag der Lehrpersonen gehört, sich während der ganzen Dauer ihrer Berufstätigkeit weiterzubilden. Das Recht und die Pflicht zur Weiterbildung beträgt fünf Prozent der Arbeitszeit und soll je nach Angebot während der Unterrichtszeit (UZ) oder während der unterrichtsfreien Zeit (UfZ) stattfinden. Bei einem 100%-Pensum beispielsweise entspricht dies rund 20 Halbtagen, wovon die eine Hälfte für die individuelle und die andere für die institutionalisierte Weiterbildung einzusetzen ist.

Als institutionalisierte Weiterbildung gelten berufsbegleitende Kurse, Vollzeitkurse, Langzeitweiterbildung, Praxisberatung, Hospitation, Lehrpersonenaustausch sowie schulinterne Weiterbildung. Für Hospitation oder schulinterne Weiterbildung (SCHILW) können die Schulleitungen jährlich maximal 5 Halbtage einsetzen, die in die Unterrichtszeit fallen.

Die Art der Weiterbildung wird im Gespräch zwischen Lehrperson und Schulleitung festgelegt. Die Schulleitung überprüft die Erfüllung der Weiterbildungspflicht und kann Weisungen erteilen.